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Ein Unternehmen hat ein neues TAN-Verfahren für ihr Onlinebanking eingeführt, bei dem auf dem Bildschirm ein QR-Code mithilfe des Smartphones und einer speziellen App eingescannt wird. Darin sind dann nochmal die Daten des Transaktion enthalten, aus der die App dann eine TAN generiert. Das Verfahren haben sie sinnigerweise QR-TAN genannt.

Bei dem Prinizip fällt also zusätzliche Hardware wie ein TAN-Generator weg. Aber weil das Ganze wieder auf dem Smartphone läuft, ist nicht auszuschließen, dass auch hier wieder Mittel und Wege gefunden werden, um das Verfahren auszuhebeln. Ich würde also lieber die Finger davon lassen und abwarten.

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Eine schöne Infografik, die aufzeigt, wann Science Fiction Ideen zur Realität wurden, bzw. an welchen Ideen bereits gearbeitet wird. Oft sind wir uns selber gar nicht bewusst, dass wir bereits heute mitten in einer Welt leben, von der noch gestern geträumt wurde. Nur eins ist sie nicht geworden: besser.

via ufunk.net, thanks!

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Und wo wir grade bei der GEMA und Smartphones sind: Seit Januar 2011 erhält die GEMA bis zu 36€ Urheberrechtsabgabe pro verkauftem Smartphone in Deutschland.

Im Einzelnen zahlt man 36 Euro für jedes Smartphone ab einer internen Speichergröße von 8 GB. Für Geräte mit weniger Speicher zahlt man nur 16 Euro, Handys ohne Touchscreen werden mit 12 Euro belastet.

Setzt man diese Abgaben in Relation zu der Zahl von 11,8 Millionen verkauften Smartphones in Deutschland im Jahr 2011, kommt dabei ein erquickendes Sümmchen raus.

Smartphone-Abgabe: 36 Euro für jedes Gerät gehen an GEMA und Co. – androidnext.de

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Weil die Themen beim letzten (oder ersten) etwas durcheinander gewählt waren, versuche ich ab jetzt, immer Links zu einem Hauptthema zusammenzufassen. Diesmal geht es um Überwachung und Verschlüsselung.

Ein Mann klagte gegen die kanadische Polizei, weil diese ihn wegen einer zweideutigen motivierenden SMS unter Terrorverdacht stellten und die Folgen verheerend waren.

Zwar wurde der Vorfall schnell als ein Missverständnis aufgeklärt, nichtsdestotrotz hat die Angelegenheit nun ernste Folgen für den Kanadier. Denn trotz des Fehlers der Ermittlungsbehörden wird Allami die Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung verwehrt, da er nun polizeilich bekannt ist. Für spätere Bewerbung oder ähnliche Angelegenheiten kann dies negative Folgen nach sich ziehen. Der Familienvater fordert in seiner Kage nun die Bereinigung seines Registereintrages sowie eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 100.000 Dollar.

Kanadier musste wegen zweideutiger SMS in Untersuchungshaft – gulli.com

Verschlüsselte SMS hätten den Mann eventuell vor dem Abhören und dessen Folgen bewahren können. Jedoch hat der FBI ein Flyer herausgegeben, in dem Anonymisierungsdienste, Proxies und Verschlüsselung als Indiz für terroristische Aktivitäten aufgelistet werden.

Neben dem Versuch, die eigene Privatsphäre durch technische Mittel zu schützen, wird auch das Interesse für bestimmte Inhalte – etwa Informationen über „militärische Taktiken“ oder „revolutionäre Literatur“ – als potentielles Zeichen terroristischer Aktivitäten gewertet.

Die ‚Potentiellen Indikatoren für terroristische Aktivitäten‘, die im Flyer aufgeführt sind, dürfen nicht alleine als Zeichen terroristischer Aktivität gewertet werden und das Dokument weist darauf hin, dass ’nur die Tatsache, dass Sprache, Aktionen, Ansichten, Erscheinungsbild oder Lebensstil einer Person anders sind, nicht bedeutet, dass er oder sie verdächtig ist.‘

FBI-Flyer: Anonymität und Verschlüsselung verdächtig? – gulli.com

Wird dennoch eine Verschlüsselung, zB. der Festplatte, eingesetzt, bleibt die Frage, inwieweit man das Passwort in Falle einer Verhaftung herausgeben muss. In den USA kam man zu der Feststellung, dass die Herausgabe nicht dem fünften Verfassungszusatz widerspricht, der festlegt, dass sich niemand vor Gericht selbst belasten muss. Aber was passiert, wenn man das Passwort vergisst? Geklärt wird es leider nicht, weil die Behörden vorher an das Passwort gelangt sind.

Krypto-Urteil: Hat die Verdächtige das Passwort vergessen? – gulli.com

Und wo wir grade bei Überwachung sind: Manchmal bekommt man schon Lust, das Kennzeichen des eigenen PKW zu demontieren, wenn man liest, dass wir in Deutschland bereits eine „Vorratsdatenspeicherung von PKW“ haben.

Das “Forschungsprojekt” Public Intelligence hat einen 184-Seiten starken Bericht und eine Präsentation (beide PDF) veröffentlicht, welche die polizeilichen Maßnahmen “Verkehrsdatenabfrage, Mobilfunkortung, Kennzeichenfahndung” im Auftrag des Landtag Brandenburg untersuchen. […]

In den Dokumenten wird ausgeführt, wie mit einer Kamera (beispielsweise an Brücken oder auch in Autos) Fotos aller vorbeifahrenden Autos geschossen werden. Eine Software extrahiert aus den Bildern die Kfz-Kennzeichen. Diese können dann mit einer Blacklist abgeglichen werden, zum Beispiel einer Fahndungsliste gestohlener Fahrzeuge.

“Automatische Kennzeichenfahndung”: Vorratsdatenspeicherung jetzt auch von Autos – netzpolitik.org