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Apple hat sich viele Funktionen des iPhones patentieren lassen, die von zahlreichen Experten und dem gesunden Menschenverstand als sehr allgemein angesehen werden und daher gar nicht erst als Patent zugelassen hätten werden dürfen. Diverse Multitouch-Gesten wie zum Beispiel Pinch-to-Zoom, also das Verändern der Größe des Bildschirminhaltes durch Auseinanderschieben oder Zusammenziehen zweier Finger, gehörten dazu.

Die Pinch-to-Zoom-Geste wurde nun aber von der amerikanischen Patentbehörde USPTO für ungültig erklärt:

Apple: Pinch-to-Zoom-Patent vorläufig für ungültig erklärt – androidnext.de

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Blickt noch jemand durch, gegen wen Apple grade wieder mal wegen Patentverletzungen klagt? Ich auch nicht. Aber hier gibt es eine Infografik, die den Streit zwischen den einzelnen Firmen um die Patente darstellt. Der Stand der Infografik ist Januar 2012.

Es ist schön zu erkennen, wie obskur das ganze Thema ausgeartet ist und irgendwie jeder Ärger mit Apple zu haben scheint.

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Immer wieder fallen mir im Netz Kleinigkeiten auf, die ich für meinen Blog erwähnenswert finde, aber die dann aus Zeitmangel meinerseits einfach nur als Entwurf im Backend oder als Notiz im Feedreader dahin vegetieren. Mit der Artikel-Serie „Da war noch was“ möchte ich etwa vier oder fünf dieser Fundstücke in unregelmäßigen Abständen gebündelt raushauen. Diese sind dann vielleicht nicht mehr so ganz aktuell, aber sicherlich irgendwann wieder von Interesse.

Von daher geht es hier dann mal los:

Simon Wüthrich von neuerdings.com machte sich Gedanken, warum Apples Siri eigentlich witzige Antworten gibt und was eigentlich mit den eventuell privaten oder intimen Informationen passiert.

Weil Siri dazu lernen soll/muss, wird die Kommunikation auf einen Server übertragen. Ich weiß nicht, wer private Dinge mit diesem Programm austauschen wird, aber für mich gibt es da erst mal Bedenken, dass hier private Daten verschickt und analysiert werden.

Eine Frage der Lernkurve: Warum Apples Siri witzige Antworten gibt – neuerdings.com

Andre Meister stellt auf netzpolitik.org eine Android App vor, mit der SMS-Nachrichten verschlüsselt versendet werden können.

Bereits in der Vergangenheit gab es Techniken, Mobiltelefonie zu verschlüsseln. Diese waren jedoch entweder kompliziert oder teuer. Kostenlos und einfach ist die Android-App TextSecure. Dieses Programm kann SMS verschlüsselt über das Netz verschicken und speichert alle Nachrichten verschlüsselt auf dem Gerät.

TextSecure: SMS verschlüsseln mit Android – netzpolitik.org

Gulli.com berichtete über den Dinenst Identified, eine Berufssuchmaschine, die teilnehmende Facebook-Nutzer mit einem Wert zwischen 0 und 100 bewertet und das Scoring von den offengelegten Daten abhängig macht.

Wollen Unternehmen ihre Bewerber aus dem Datenpool auswählen, müssen sie dafür eine Gebühr entrichten. Die Benutzer hingegen bezahlen – ähnlich wie bei Facebook selbst – „nur“ mit ihren Daten. Wer auf der Webseite sehen will, was Teilnehmer und Unternehmen mithilfe von „Identified“ über einen herausgefunden haben, muss ebenfalls seine Daten freigeben. Das war auch der Grund, warum wir auf einen Testlauf mit unserem realen Facebook-Account freiwillig verzichtet haben.

Identified hilft in den USA alle Bewerber zu durchleuchten – gulli.com

Und im Lawblog berichtet ein Leser von seinen Erfahrungen mit der Bundespolizei.

Danach betrachtete er meinen Laptop, klappte ihn auf und schaltete ihn an. Wohl vom angezeigten „Enter passphrase: “ überfordert klappte er ihn auch gleich wieder zu. Darauf befahl er mir, mich komplett auszuziehen. Wenig beeindruckt fragte ich zunächst warum ich das tun sollte. Darauf sagte der Jüngere: „Verdacht auf BtM“. Als ich nach den Grund für den Verdacht fragte, meinte der Ältere nur: „Steht so in der StPO“. Darauf der Jüngere: „Entweder Sie ziehen sich aus. Oder es gibt eine Anzeige auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.”

„Verdacht auf BtM“ – lawblog.de