Permalink

off

Sony hat über 2 Wochen benötigt, um PSN wieder online zu stellen. Alle Spieler mussten ihre Passwörter ändern und mussten zur „Zertifizierung“ des Accounts ihr Geburtsdatum und ihre Email-Adresse angeben. Jetzt mag sich vielleicht jemand fragen, ob diese Daten nicht beim Hack enthalten waren und somit dem Hacker bekannt sind. Doch, waren sie:

Diese Sicherheitskontrolle war also weitgehend sinnlos, denn die Angreifer können nun viele “ihrer” über 70Mio. Passwörter bei Bedarf zurücksetzen.

Und deshalb ist PSN jetzt direkt wieder offline. Da hat wohl jemand zu früh mit dem Denken aufgehört.

Sinn würde hier eher eine zusätzliche Email-Bestätigung machen.

via netzpolitik.org, thanks!

Permalink

off

Die Polizei durchsucht Facebook, um Verkehrssünder zu identifizieren.

So geschehen im Fall eines Verkehrssünders aus Hamburg, der auf der Autobahn bei Münster zu dicht aufgefahren war. Die Fahnder haben den Namen des Autobesitzers in eine Suchmaschine eingetippt und das bei Facebook eingestellte Foto mit dem Radarbild verglichen, schon war der Drängler überführt. Wer seine Daten bei sozialen Netzwerken der breiten Öffentlichkeit zugänglich macht, muss sich also darüber im Klaren sein, dass er sich damit datenschutzrechlich ausliefert.

Und die automatische Gesichtserkennung, an der Facebook gerade arbeitet, wird die Sache bald noch viel einfacher machen. Zwar steht im Artikel noch, dass

Eine Art verdeckte Ermittlung, bei der sich die Beamten bei sozialen Netzwerken registrieren würde ein Gericht wohl nicht zulassen.

…aber ich denke nicht, dass es in Zukunft so bleiben wird. Ich stelle auf jeden Fall keine Bilder von mir in Facebook und Co.

via RTL.de, thanks!

Permalink

off

Die ersten Kundendaten aus dem PSN-Hack sind letzte Woche im Internet aufgetaucht. Damit ist mein Verdacht bestätigt, dass der Hack kein Racheakt wegen Geohot und Co war. Die Daten werden zu Geld gemacht.

Nachdem sich [Sony-]Konzernchef Howard Stringer erstmals für die Datenpanne entschuldigt hatte, gab das Unternehmen nun bekannt, dass Namen und Adressen von rund 2500 Kunden – Teilnehmer eines Gewinnspiels – in einer Internet-Datenbank aufgetaucht sind. Eine Sony-Sprecherin hat den Fund bestätigt und erklärt, man habe die Kundendaten umgehend aus dem Netz entfernen lassen. Kreditkarten-Daten sollen nicht darunter gewesen sein.

via heise Security, thanks!

Permalink

off

Wenn der Mann sagt: „Wir müssen uns mal wieder etwas gönnen“, dann meint er sich und wenn er sagt: „Wir müssen sparen“, dann meint er sie.

Permalink

off

Obamas Team prüfte zwei Optionen für einen Angriff. Zunächst genehmigte der Präsident den Einsatz von zwei B2-Tarnkappenbombern. Er änderte seine Meinung, als er hörte, dass bei einer solchen Operation nur Schutt übrig bliebe. In den Trümmern wäre es schwer, DNA-Material von bin Laden sicherzustellen.

(Quelle: Stern-Ausgabe Nr. 19; 05.05.2011; S.50)

Das ist schon ziemlich arm. Ich hätte dem Präsidenten ja zugetraut, dass er die Auswirkungen und Folgen der Einsätze und deren Waffen kennt, bevor er sie genehmigt.

Permalink

2

Noch was zu den „Gefällt-mir-Erpresser-Video-Portalen„: elexpress hat einen „Facebook Video Grabber“ entwickelt, der den Youtube-Link automatisch aus dem Quelltext holt und das Video anzeigt. Damit muss vorher nicht mehr auf „Gefällt mir“ geklickt werden, um sich das Video ansehen zu können. Das Tool gibt es auch als praktisches Bookmarklet. Damit kann man sich, wenn man sich wieder auf einer oben erwähnten Seite befindet, direkt das Video anzeigen lassen.

Wenn ihr euch diese Videos also unbedingt angucken wollt, dann benutzt wenigstens dieses Tool, damit ihr eure Freunde nicht nervt.

Facebook Video Grabber

via elexpress.de, thanks!

Permalink

2

Wer ist eigentlich so blöd und klickt irgendwo auf „Gefällt mir“, obwohl er sich ein Video oder sonst was noch nicht mal ansehen konnte? Ach, das steht ja praktischerweise direkt davor. Na, dann Herzlichen Glückwunsch!

Merkt ihr eigentlich nicht, dass euch diese Video-Portale in gewisser Weise erpressen? Ihr sollt erst etwas weiterverbreiten, damit ihr ansehen könnt, was ihr da eigentlich verbreitet habt? Merkt ihr eigentlich gar nichts mehr?

Ihr tauscht eure Glaubwürdigkeit und das Vertrauen eurer Freunde gegen billige Ramsch-Videos und mutiert zu Spam- und Scam-Schleudern. Und gleichzeitig zeigt ihr, wie inkompetent ihr doch seid, mit dem Medium Internet umzugehen.

Und wer wirklich und unbedingt das dahinterstehende Video sehen möchte, kann sich auch den Quelltext ansehen und dort mal nach „youtube.com/“ suchen. Damit findet ihr dann die ganze URL des Videos. Aber hört endlich auf, eure Freunde damit zu nerven!

Update (23:42 Uhr): Es gibt jetzt ein Tool dafür.

Ich markiere diese ganzen „Video-Gefällt-mir-Erpresser-Portale“ jedenfalls ab sofort direkt als SPAM. Das kann ja wohl nicht angehen.