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Facebook: Gesichtserkennung ist jetzt aktiv

Es ist wieder Zeit, in die Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook zu schauen: Das Gesichtserkennungs-Feature ist nun offenbar auch außerhalb der USA eingeschaltet. Auf diese Weise werden deinen Freunden Fotos vorgeschlagen, auf denen du zu sehen sein könntest. Sie sollen dich dann markieren (taggen). Wenn du das nicht willst, musst du jetzt in deinen Privatsphäre-Einstellungen widersprechen.

t3n News zeigt auch direkt in einer Anleitung, wie das genau geht.

Laut der Facebook-Hilfe bedient sich Facebook zweier Methoden, wie ein Foto zum Markieren vorgeschlagen wird:

  1. Informationen über Fotos, auf denen du markiert bist – Wenn du auf einem Foto markiert bist, ordnen wir die Markierungen deinem Konto zu, vergleichen die Gemeinsamkeiten auf den markierten Fotos und speichern eine Zusammenfassung dieses Vergleichs. Wenn du nie zuvor auf einem Foto auf Facebook markiert wurdest, oder deine Markierungen auf allen Fotos von dir auf Facebook entfernt hast, wird diese Zusammenfassung der Informationen nicht für dich erstellt oder gespeichert.
  2. Vergleichen deiner neuen Fotos mit gespeicherten Infos über Fotos, auf denen du markiert bist – Wenn du oder deine Freunde Fotos hochladen, können diese automatisch mit den gespeicherten Informationen über die Gemeinsamkeiten deiner markierten Fotos verglichen werden. Das Ergebnis dieses Vergleichs kann auch auf Foto-Gruppen oder für Vorschläge von dir ähnlichen Fotos verwendet werden. Du und deine Freunde haben jederzeit die Möglichkeit diese Vorschläge zu ignorieren. Wir ordnen dir das Foto nur zu, wenn dein Freund diese Vorschläge speichert. Wenn dich Freunde markieren, wirst du automatisch benachrichtigt und kannst die Markierung entfernen, wenn dir das Foto nicht gefällt oder du nicht markiert sein möchtest.

Wer also schon auf vielen Fotos markiert wurde, hat gute Chancen, dass Facebook bereits ausreichend Daten über einen erlangt hat und diese Information zur weiteren automatisierten Erkennung nutzen wird. Diese Daten bleiben auch erhalten, wenn man die oben genannte Einstellung trifft. Die Daten werden eben einfach nicht genutzt.

Doch hier hat Facebook glücklicherweise eine Funktion eingerichtet, mit der man die Löschung dieser Daten beantragen kann. Dazu klickt man nur in dieser Hilfe auch den Link und schickt die bereits beinhaltende Anfrage ab.

via Facebook: Gesichtserkennung jetzt aktiv, so schaltest du sie ab » t3n News.

Autor: Artur

Der technikinteressierte und bibeltreue Christ Artur Weigandt bloggt über Datenschutz, Webprogrammierung, sicheren Umgang mit dem Internet und die Bibel. Er arbeitet an der christlichen Community youthweb.net mit, programmiert Webapplikationen und beteiligt sich bei diversen Open Source Projekten.

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