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Schöne neue Post-Privacy

Und noch ein schönes Beispiel, wieso man keine Bilder auf Facebook laden sollte: Die Freundin eines Mafia-Bosses lud Bilder vom gemeinsame Urlaub auf Facebook hoch. Da sind dann Ermittler „zufällig“ drauf gestoßen, konnten anhand der Bilder den Aufenthaltsort ermitteln und den Mafia-Boss verhaften.

Das „zufällig“ bezweifle ich aber stark, eher kann man von der automatischen Gesichtserkennung ausgehen. Denn wie wahrscheinlich ist es, dass man beim Stöbern in den Millionen von öffentlichen Bilder einen Mafia-Boss vor sich hat. Und der Betrachter muss auch noch ein Beamter sein, der das Gesicht des Gesuchten kennt. So etwas lässt sich ja prima automatisieren.

Ist doch herrlich, was uns Post-Privacy bringt: Man kann sich nirgendwo mehr sicher sein, dass man unerkannt bleibt.

via fefe.de, thanks!

Autor: Artur

Der technikinteressierte und bibeltreue Christ Artur Weigandt bloggt über Datenschutz, Webprogrammierung, sicheren Umgang mit dem Internet und die Bibel. Er arbeitet an der christlichen Community youthweb.net mit, programmiert Webapplikationen und beteiligt sich bei diversen Open Source Projekten.

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