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Eine andere Art von Protest

an-online.de berichtete vor etwa 2 Wochen über einen Mann, der aus Protest seine Knöllchen wegen Falschparken nicht bezahlt und deswegen auch schon mehrmals ins Gefängnis gegangen ist. Er protestiert damit gegen die Stadt, die seiner Meinung nach mehr Parkausweise verteilt, als es Parkplätze gibt. Das führt regelmäßig dazu, dass er in seiner Parkzone keinen freien Parkplatz finden kann und parkt deshalb einfach irgendwo.

Dass er wegen der nicht bezahlten Knöllchen schon fünfmal in Erzwingungshaft musste, stört eher seine Verwandten als ihn selber. Er fühlt sich ungerecht behandelt und zieht seinen Protest durch. Ein Teil der Verfahren wurden zwar schon wieder eingestellt, aber es sind noch einige offen, die für zehn bis 15 Tage Haft reichen.

Die Zeit im Gefängnis empfindet er fast wie ein bisschen Erholungsurlaub. Er wird zu Hause abgeholt, im Gefängnis gibt es Fernsehen, er versteht sich mit den Zellengenossen und für die Rückfahrt erhält er auch Fahrgeld. Meist verabredet er sich mit den Polizisten, wann er abgeholt wird. „Die sind pünktlich, ich auch.“

Für nicht bezahlte Knöllchen in den Knast – an-online.de

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