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Digitaler Exhibitionismus schafft Diebe

Ein weiteres schönes Beispiel dafür, was bei digitalem Exhibitionismus passieren kann: Ein Brite stahl insgesamt fast 40.000 Euro mithilfe von Facebook-Daten. Dazu wählte er ein „freizügiges“ Opfer, fand Vorlieben, Namen von Freunden, Verwandten und Haustiere heraus und konnte damit unsichere Passwörter knacken. So räumte er mehrere Konten leer.

Ganz unschuldig sind die Opfer an der ganzen Sache auch nicht:

Trotz der sehr hohen kriminellen Energie des Täters stehen aber noch andere Mitschuldige zur Disposition. Grob fahrlässig haben sich nämlich auch die Personen verhalten, die so bereitwillig ihre Angaben bei den sozialen Netzwerken eingetragen haben. Ohne ihre Daten wäre jeglicher Betrug unmöglich gewesen. Leider wird die fehlende Sorgfalt mit eigenen Informationen nicht bestraft.

Vielleicht erleben wir in Zukunft in dieser Hinsicht ja eine Wende, wenn Versicherungen nicht mehr zahlen wollen, weil das Opfer ein auffälliges und leichtsinniges Verhalten an den Tag gelegt hat. Ich denke, dass das ganz schnell zu einem Umdenken führen würde.

Gleichzeitig ist die Geschichte auch ein schönes Beispiel dafür, wieso man immer sichere Passwörter wählen sollte.

via gulli.com, thanks!

Autor: Artur

Der technikinteressierte und bibeltreue Christ Artur Weigandt bloggt über Datenschutz, Webprogrammierung, sicheren Umgang mit dem Internet und die Bibel. Er arbeitet an der christlichen Community youthweb.net mit, programmiert Webapplikationen und beteiligt sich bei diversen Open Source Projekten.

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