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Update zu Wilfried Plock

Wilfried Plock hat einmal die ganze Geschichte der letzen Monate auf 3 Seiten zusammengefasst. Dabei sieht man sehr gut, wie sich eine falsche Behauptung durch die Medien zu einem regelrechten Shitstorm im Internet führen kann. Man sieht daran aber auch, dass man sich erfolgreich gegen die Diffamierung durch die Medien wehren kann.

Wilfried Plock: Im Schleudergang der Medientrommel – Chronologie einer Hetzkampagne

Hier einige Auszüge

Mir fiel auf, dass alle ohne Ausnahme die Informationen völlig ungeprüft und ungefiltert als bare Münze nahmen. So wurde ich als Gewalttäter, Sadist und Volksverführer tituliert. Mehrere „Wutbürger“ forderten, dass ich die Rute selbst zu spüren bekommen und dass man mir meine Kinder wegnehmen sollte.

Damit nicht genug. Der Betreiber einer Internet-Plattform fordert seine User – so wörtlich – „zu massenhaften Strafanzeigen“ gegen mich auf. Ein Firmenchef aus Berlin kündigt mir per Fax an, dass er entsprechende Informationen in viele Internetforen streuen werde und dass ich mich schon mal auf viele Reaktionen freuen solle.

Die einzig richtige Reaktion, wie man solchen „Medien“ wie der „BILD“ begegnen sollte:

22.12.11: Die „taz“ und die BILD-Zeitung rufen in Hünfeld an. Nach einem ersten Kontakt mit meiner Anwältin entschließe ich mich, beiden Zeitungen nicht zu antworten (aus der berechtigten Sorge heraus, dass alles, was ich sage, am Ende doch verdreht wird).

Faszinierend, wie weit die Meldungen verbreitet wurden, und dass weltweit für Wilfried Plock gebetet wurde. 🙂

Als ich höre, dass Gemeinden in Indonesien für die „verfolgten“ Christen in Deutschland beten, wird mir bewusst, dass hier möglicherweise eine neue Runde im endzeitlich-antichristlichen Kampf eingeläutet wurde.

Die Medien werden erfolgreich wegen falscher Berichterstattung abgemahnt und nehmen die falschen Meldung von ihren Webseiten.

23.12.11 Noch vor Weihnachten werden der NDR, die taz und WELT Online „abgemahnt“. […] Die taz nimmt daraufhin ihren fehlerhaften Artikel vom Netz. […]

04.01.12: Das Landgericht Fulda erlässt beide Verfügungen. Die taz und WELT Online müssen ihre wahrheitswidrigen Artikel völlig aus dem Internet entfernen.

10.01.12: […] Das Landgericht Fulda erlässt die Verfügung gegen den NDR ebenfalls. [Der Sender muss daraufhin einen Teile seiner Behauptungen wegnehmen]

17.01.12: Meine Rechtsanwältin erfährt telefonisch von der Staatsanwaltschaft in Fulda, dass kein Anfangsverdacht einer Straftat vorliegt. Das Verfahren wird höchstwahrscheinlich eingestellt.

via mg-elmshorn.de, thanks!

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